Tierarztpraxis Harald Wenzel
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    Urlaub in südlichen Ländern

    Liebe Hundebesitzer,

    in südlichen Urlaubsländern, wie Spanien, Italien, Südfrankreich, Ungarn
    u..v.a. kommen Infektionskrankheiten vor, die es hier in Deutschland
    größtenteils (noch) nicht gibt. Bei der Fahrt in solche Länder müssen
    also besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, um den Hund zu
    schützen.

    Leishmaniose: Diese Erkrankung wird durch Sandfliegen übertragen.
    Die Übertragung kann durch Verwenden von Spot on Präparaten
    (z.B. Advantix®) oder das Anlegen eines Zeckenhalsbandes (z.B.
    Scalibor®) vermieden werden, das Sie in der Tierarztpraxis erhalten.
    Die enthaltenen Wirkstoffe wehren eine Reihe von Parasiten - unter
    anderem auch die Sandfliegen - ab. Die Infektion mit Leishmanien löst
    unter anderem Haut- und Augenbeschwerden,
    sowie evtl. Gelenkbeschwerden und Magen- und Darmerkrankungen aus.
    Nach einer Infektion kann es sehr lange dauern bis die Erkrankung
    ausbricht (bis zu Jahren !!).

    Babesiose, Ehrlichiose: Diese schwerwiegenden, oft tödlich
    verlaufenden Erkrankungen werden durch einzellige Blutparasiten,
    die Babesien und die Ehrlichien, verursacht. Auf den Hund übertragen
    werden sie durch Zecken. Eine Zeckenprophylaxe ist also dringend
    geboten. Sollten Sie bereits erfolgreich eine Zeckenprophylaxe
    einsetzen (z.B. durch Spot-on Präparate, wie Advantix®, oder durch
    Zeckenbänder wie Scalibor® o.ä. ) führen sie diese natürlich im Urlaub
    weiter. Falls Sie noch keine Zeckenprophylaxe durchführen, oder Ihr Tier
    trotz Zeckenprophylaxe Zeckenbefall hat, so sprechen Sie mich bitte an,
    damit wir ein wirksames Präparat verwenden.

    Herzwurmbefall (Dirofilariose): Diese Parasiten werden von Moskitos
    auf die Hunde übertragen. Sie wandern für einige Zeit im Gewebe
    und befallen dann die Lungenarterien, später auch die Herzkammer,
    wo vor allem abgestorbene erwachsene Dirofilarien großen Schaden
    verursachen. Hier ist das Ziel die Parasiten möglichst bald nach Eintritt
    in den Körper des Hundes abzutöten.
    Dazu wird ein Wirkstoff verwendet, der in den Blutkreislauf des Hundes br gelangt, aber nur im Inneren von niederen Lebensformen,
    wie Parasiten, Schaden anrichten kann, und die Herzwürmer abtötet.
    Die Behandlungsmethode der Wahl wird mit einem Spot-on Präparat
    (z.B. Advocate®) gemacht, das in den Nacken des Hundes geträufelt
    wird und über die Haut aufgenommen wird. Wenn Sie Ihr Tier
    behandeln lassen, geben Sie also stets an, ob und wann Ihr Tier
    gegebenenfalls im Ausland war um eine Diagnose zu erleichtern.

    Sprechen Sie mich im Falle einer Reise in gefährdete Gebiete wegen der entsprechenden Maßnahmen an

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